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DGOI und ICOI-Weltkongress in Straßburg mit namhaften Referenten aus aller Welt/1000 Teilnehmer aus
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Rundum positiv war die Bilanz, mit der Dr. Ady Palti, Präsident der DGOI, und Dr. Kenneth Judy, Co-Chairman des ICOI, nach 3 vollen Kongresstagen in Straßburg den gemeinsam veranstalteten Weltkongress abschlossen. Hinter ihnen lagen über 100 Fortbildungsvorträge und zahlreiche Workshops, Meetings, Ehrungen und gemeinsame Feiern. Auf dem Programm standen wissenschaftliche Top-Themen der Implantologie ebenso wie spezielle Aspekte für Zahntechniker und Assistenzberufe. An der Tagung im Kongresszentrum in Straßburg beteiligten sich rund 1000 Kongressbesucher aus über 40 Nationen.
Zu den Dingen, die ihn stolz auf die Leistungen der von ihm und namhaften Kollegen gegründeten DGOI machten, meinte Dr. Ady Palti bei der Pressekonferenz, gehöre nicht zuletzt die Mitgliederzahl des Verbandes. In der kurzen Zeit seit Gründung am 20. März 2004 sei die Gesellschaft aus einer kleinen Gruppe von rund 80 Gründungsmitgliedern zu einem starken Verband von rund 1500 Mitgliedern angewachsen. Zwei Drittel der Mitglieder sind deutsche, ein Drittel Zahnärzte aus Europa und vielen Staaten darüber hinaus. Dies belege, dass die Gründung der DGOI richtig und sowohl das fachliche Konzept als auch das freundschaftliche Umgehen miteinander ein Erfolgsmodell sei. Am Rande des Kongresses wurde die enge Kooperation mit der französischen AFI und der polnischen PSI besiegelt, die jetzt assoziierte Gesellschaften der DGOI und des ICOI sind.
Im Rahmen eines kleinen Festaktes aus Anlass der Übergabe von Zertifikaten für besondere fachliche Leistungen bedankte sich der DGOI-Vorstand auch mit einer Ehrenurkunde bei den vielen anwesenden Gründungsmitgliedern, die durch ihre Unterstützung zu dem großen Erfolg beigetragen hätten. Eine besondere Auszeichnung wurde Dr. Kenneth Judy zuteil: Für seinen weltweiten Einsatz im Dienste der implantologischen Weiterbildung wurde er zum Ehrenmitglied der DGOI ernannt. Das Galadinner in der festlichen Aula der Universität Straßburg bildete dazu den würdigen Rahmen.
Zu den Aufgaben, denen sich die DGOI von Anfang an gezielt gestellt hat, gehört auch die Nachwuchsförderung. Wie richtig die Veranstalter lagen, auch in Straßburg wieder den „Jungen Implantologen“ unter Leitung von Dr. Marius Steigmann ein eigens Forum zu bieten, zeigte sich an dem deutlich überfüllten Vortragssaal. Das Interesse an neuen Referenten und dem Zugang junger Kollegen an das eigene Fachgebiet hat für erheblichen Zulauf gesorgt. Und in der Tat gab es beeindruckende Untersuchungen und Aspekte, die zu Nachdenken anregten. Großes Interesse fand auch das Podium mit Vorträgen von teils erfahrenen, teils jungen DGOI-Mitgliedern, die eigene Fälle präsentierten, international ergänzt durch das ICOI-Podium.
Die Förderung von qualifiziertem Nachwuchs und Weiterbildung auf internationalem Niveau verbindet die beiden Gesellschaften. Am Ende der Zertifizierung stehen die Abschlüsse „Fellow“ und „Diplomate“ des ICOI und der „Geprüfte Experte der Implantologie“ der DGOI. Dr. Kenneth Judy freute sich daher ganz besonders über den Festakt zur Verleihung von Auszeichnungen für besondere Leistungen in der Implantologie: „Das ist unzweifelhaft für mich der schönste Teil der Veranstaltung: Wir alle hier feiern Ihre Erfolge bei der Weiterbildung!“ Dr. Judy übergab zusammen mit Co-Chairman Dr. Carl Misch Zertifikate an über 50 „Fellows“ aus vielen Ländern, nicht zuletzt aus dem asiatischen Raum, und zeichnete zahlreiche „Diplomates“ aus, die nach umfassender Ausbildung die Prüfung bestanden haben. Laut Dr. Carl Misch sei dies das höchste Level in der ICOI-Mitgliedschaft, das bisher weniger als 5 % aller Mitglieder erreichten.
Auch die DGOI konnte erfolgreiche Mitglieder ehren, darunter fast 30 Zahnärzte, welche die Prüfung zum Experten der DGOI absolviert hatten. Ausgezeichnet wurden auch die Absolventen der ersten Reihe des überaus erfolgreichen „Curriculum Implantologie 8+1“.
Auf dem Weg zur Qualifizierung seiner Mitglieder hat die DGOI seit ihrer Gründung erhebliche Schritte geleistet. Ausgebaut wurde nicht nur das Fortbildungs-, sondern auch das Serviceangebot für die Mitglieder. Mit einem Internet-Forum und einem geschlossenen Bereich für Rechtsfragen sowie einer Abrechnungs-Hotline steht die Organisation bei vielen Alltagsproblemen in der Praxis zur Seite. Dennoch liegt das Schwergewicht im wissenschaftlichen Bereich: Mit dem Masterkurs, den DGOI-Vizepräsident Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller in Kooperation der beiden renommierten Hochschulen von New York und Köln ankündigte, untermauert die DGOI ihren ausgeprägten Fortbildungs-Anspruch.
Die in Straßburg oft zitierte „Freundschaft“ zeigte sich auch in der Einbeziehung des BDIZ EDI (Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa), der zum Themenkanon des Kongresses mit einem „Berufspolitischen Seminar“ auch heikle Themen für die implantologische Praxis wie europäische Richtlinien und Hinweise zur Rabattfrage beisteuerte und damit Steilvorlagen für die Gespräche der Teilnehmer mit den zahlreichen Ausstellern im Kongresszentrum lieferte. Auch bei der Industrie war man mit dem Kongress und der eigenen Beteiligung sehr zufrieden. Die Resümees reichten von „wir sind ausverkauft“ eines Instrumente-Anbieters über erfolgreiche Präsentationen neuer Produkte bis hin zur Freude über ausreichend Zeit für gute Gespräche mit den wichtigsten Kunden.
Wie viel Wert sowohl DGOI als auch ICOI auf eine gute Zusammenarbeit mit der Industrie legen, machten beide Organisationen in vielerlei Hinsicht deutlich. Dr. Kenneth Judy fand dafür ein nachvollziehbares Bild: „Die Unternehmen finanzieren Forschung und Entwicklung, das können die Hochschulen und Praktiker nicht. Es ist wie beim Fliegen: Wir können die Flugzeuge fliegen, aber bauen müssen sie andere. Und die müssen sie so bauen, dass sie nicht crashen, sondern dass wir uns auf sie verlassen können.“ Auf allen Beteiligten in der Implantologie, der Wissenschaft, den Unternehmen und den Behandlern läge eine hohe Verantwortung und ein gemeinsames Ziel – das Wohl der Patienten.

Ein ausführlicher Bericht zum wissenschaftlichen Programm des Weltkongresses in Straßburg folgt.



DGOI Bruchsaler Straße 8 76703 Kraichtal Tel. 07251-61 89 96-0
Fax 07251-61 89 96-26 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können Web: www.dgoi.info
Letzte Aktualisierung ( Montag, 23. Juni 2008 )
 

 
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