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DGI nimmt Stellung zur Veröffentlichung der IQWIG: Unwissenschaftliche Meinungsäußerung
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Als „unwissenschaftliche Meinungsäußerung“ kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Implantologie e.V. (DGI) in einer aktuellen Stellungnahme den jetzt vorgelegten Abschlußbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zum Thema „Implantat-getragene Suprakonstruktionen bei prothetischem Zahnersatz für verkürzte Zahnreihen“.
Die Forderung nach mehr Forschung in der Implantologie ist nie falsch. Ihr kann sich die Deutsche Gesellschaft für Implantologie e.V. (DGI) nur anschließen, steht sie doch für die wissenschaftlich basierte Fortentwicklung der Implantologie in der deutschen Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Bevor man allerdings den Ruf nach mehr Forschung erschallen läßt, sollte die bereits bestehende Datenlage vollständig und vor allem methodisch ausgewogen analysiert werden. Dies ist in dem jetzt veröffentlichten Abschlußbericht zum Thema „Implantatgetragene Suprakonstruktionen bei prothetischem Zahnersatz für verkürzte Zahnreihen“ des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) unterblieben.

Vielmehr wurden einerseits wichtige Studien mit einem Hinweis auf methodische Unzulänglichkeiten ignoriert und andererseits Messgrößen wie die Ernährung einbezogen, obwohl diese bereits in der Einleitung als nicht sensitiver Parameter identifiziert worden war. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier ein Ergebnis mindestens billigend in Kauf genommen wurde, das nicht dem Herausarbeiten von Vor- und Nachteilen sondern dem Verwischen von Unterschieden dient.

Nach großzügigem Entrümpeln der Literaturlandschaft mit Hilfe eines scharfen Evidenzschwertes und dem Verspachteln noch verbleibender Konturen durch ungeeignete Ergebnisparameter zeigt sich dann beim besten Willen kein erkennbarer Unterschied mehr. Daher kann seitens unkritischer Leser leichten Herzens der Schluss gezogen werden, dass das Neue nicht besser sei als das Alte. Ein Schelm, wer Böses – oder gar Politisches – dabei denkt.

Die DGI weist deshalb die Position des IQWiG „dass es für den implantatgetragenen im Vergleich zum konventionellen Zahnersatz bei verkürzten Zahnreihen weder Hinweise noch Belege für einen Zusatznutzen gibt“ als unwissenschaftliche Meinungsäußerung zurück.

Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich e.V. (DGI) ist mit ca. 7000 Mitgliedern die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft im Bereich der Implantologie in Europa.
Informationen: www.dgi-ev.de
 

 
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Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

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