Abstracts
| DGÄZ trainiert umfassende Therapiekonzepte: |
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Üblicherweise sind die Gründe nahe liegend, warum sich Zahnärztinnen und Zahnärzte in das in Zusammenarbeit mit der APW (DGZMK) angebotene Curriculum Ästhetische Zahnheilkunde der DGÄZ einschreiben: Sie wollen Ergebnisse in ihrem bevorzugten Tätigkeitsgebiet verbessern, einen neuen Denkansatz lernen und von „Fall versorgen“ zu einem abgestimmten Praxiskonzept kommen, sie wollen Tipps und Tricks lernen, wie auch mit kleinen Kniffen Patienten zu glücklicheren Menschen werden. Wer sich in diese Kurse einschreibt, weiß bereits, dass es hier nicht um dekorative Zahnverschönerung geht, sondern um ein wissenschaftlich fundiertes zahnmedizinisches Konzept von umfassender Diagnostik über ausgeklügelte Funktionsplanung und natürliche Zahnästhetik bis zu einem kontinuierlichen Recall. Und dann überrascht es doch, wenn ein Teilnehmer aus einer - auf den ersten Blick - ganz unerwarteten Ecke zu dieser anspruchsvollen Kursreihe stößt: „Ich habe viele angst- und stressbelastete Patienten“, erzählte er beim Modul „Funktion“ am 9. und 10. Februar 2007 in Westerburg, sie litten auch unter den Problemen mit ihren Zähnen und den Folgen für ihr Aussehen. „Die Zahnmedizin kann heute mit stimmiger Funktion und sympathischer Wirkung wieder Lebensfreude geben und Patienten aus ihrer Ecke holen. Ich will das jetzt lernen.“ Das Ansinnen ist zeitgemäß: Patienten mit Stress-Symptonen im Mundbereich nehmen in den Praxen deutlich zu. Auf den zweiten Blick ist dieser Zugang zur Ästhetischen Zahnheilkunde denn auch weniger überraschend: Gemäß dem Motto von DGÄZ-Präsident Dr. Diether Reusch ‚Ohne Funktion ist alles nichts’ ging es bei diesem Westerburger Kursmodul im Rahmen des Curriculums ausführlich auch um den Komplex Parafunktionen. Wie erreicht man trotzdem eine ebenso haltbare wie natürlich schöne Lösung, mit der der Patient zudem rundum glücklich ist und deshalb den hohen diagnostischen und therapeutischen Aufwand auch stemmt? Klare Antwort von Referent ZA Tadas Korzinskas aus dem Team von Dr. Reusch: „Mit profunder Planung in der Funktion, die Parafunktionen als natürlichen Stressabbau akzeptiert. Die Patienten brauchen, solange sie ihren Stress nicht anderweitig bewältigen, ihre Parafunktionen, und die dürfen wir ihnen auch nicht nehmen. Das könnten wir auch gar nicht wirklich, denn auch das gehört zur Natur. Wir entlasten aber den Organismus durch speziell geplante Okklusion und schützen die Zähne und z.B. neuen Veneers durch eine darauf ausgerichtet Schiene, ein funktionstherapeutisches Gerät, wie wir sagen. Unsere Patienten wollen die neue Ästhetik, mit der sie glücklich sind, behalten und nutzen die Schiene daher auch.“ Beim Kurs wurde deutlich: Der Aufwand ist enorm, schon die vielschichtige Diagnose bei der Aufnahme eines Patienten ist reine Privatleistung – gibt es dafür überhaupt Nachfrage? „Unsere Patienten erleben keine Überraschungen. Sie wissen, was auf sie zukommt, welche Schritte notwendig werden, und sie haben sich diese besondere umfassende Zahnmedizin für sich gewünscht und vertrauen uns. Wir haben viel zu tun.“ Ästhetische Zahnheikunde verlangt einiges, auch an Zeit, von den Patienten und ist sicher nicht für jeden Fall die angemessene Lösung. „Man muss lernen, die wirklichen Wünsche der Patienten herauszuhören. Das geht nicht in einem kurzen Gespräch am Stuhl, und unsere Kompetenz muss spürbar werden. Für ein wirklich überzeugendes Ästhetik&Funktions-Konzept sind mehr Patienten bereit als manche unserer Kollegen auch nur ahnen. Aber man muss viel erklären und daher erst einmal selber verstehen.“ Funktion – darauf legt die DGÄZ Wert – ist die Grundlage der Ästhetik, deshalb steht das Thema im Curriculum nach einer allgemeinen Einführung in die Grundlagen der ästhetischen Zahnheilkunde an vorderster Stelle. Darauf aufbauend geht es um minimalinvasive Maßnahmen, um diskrete ästhetische Versorgung mit Composite, um Ästhetik-orientiertes Arbeiten in verschiedenen zahnmedizinischen Fachgebieten bis hin zu ästhetischen Gesichtsveränderungen und um „Zähne, Farbe und Psyche“. Praktische Übungen sind ein wesentlicher Faktor der Module, auch wenn es nicht immer ohne ausführliche Theorie geht: „Ich muss Sie noch ein wenig mit Funktionstheorie quälen“, meinte denn auch Tadas Korzinskas, ehe die 24 Teilnehmer im Westerburger Modul gegenseitig mögliche Kiefergelenksstörungen oder Muskelverspannungen zu diagnostizieren übten. Das DGÄZ-Curriculum in Zusammenarbeit mit Praxen und Kliniken ist eine bundesweit strukturierte postgraduierte und zertifizierte Ausbildung, die sich über 9 Wochenenden erstreckt. Was die Teilnehmer für sich mitnehmen, sind je nach individueller Zielsetzung zahlreiche Techniken, die den eigenen Praxisalltag durch andere Herangehensweise an einen Fall bereichern, viele Teilnehmer wollen aber mehr, vor allem sich selbst und damit ihre Praxis voranbringen: „Ich will das als Konzept ausprobieren“, erzählte ein Zahnarzt am Rande des Kurses, „das mache ich nach dem Curriculum zuerst einmal an einem Tag in der Woche. Und ich freue mich mächtig darauf, dann meinen Patienten auch all diese tollen Dinge anbieten zu können, die eine Idee im Hintergrund haben. Das überzeugt mich und es wird viele meiner Patienten überzeugen. Da bin ich ganz sicher.“ Ästhetik ist längst ein internationales Fachthema. In abgestimmter Zusammenarbeit mit der EDA (European Dental Association) engagiert sich die DGÄZ daher auch für eine Vergleichbarkeit nachgewiesen hoher Kompetenz über die Grenzen hinweg und ermöglicht daher die Prüfung zum „Spezialist für Ästhetische Zahnmedizin in der DGÄZ“. Dr. Siegfried Marquardt, Referat Internationale Kontakte und Vorsitzender der Zertifizierungskommission: „So ein Zertifikat ist ein außerordentlicher Qualitätsnachweis, der nicht nur der Patienteninformation dient, wie oft gemeint, sondern vor allem einem selbst: Das Zertifikat, das man selbst jeden Tag vor Augen hat, ist ein großartiger Motivator und Ansporn. Und damit immer wieder ein Schub Richtung Qualitätsförderung.“ Informationen: www.dgaez.de, per eMail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Juni 2008 ) |
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- Frauen gehen wesentlich häufiger zur Zahnarzt-Kontrolle
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- Initiative Kiefergesundheit: Neue Aufgaben – neues Logo
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zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann
Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?
unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich (weiter...)
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