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Der Einfluss konventioneller und implantatunterstützter Prothesen auf die soziale und sexuelle Aktiv
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Aktivität von zahnlosen Erwachsenen ergibt sich aus einer randomisierten Studie, die 2 Monate nach der Behandlung durchgeführt wurde

Autor/Quelle:
G. Heydecke, J. Mark Thomason, J. Lund, J. Feine; Faculty of Dentistry, McGill University, 3640 University St, Montréal, Que., Kanada H3A 2B2
(Journal of Dentistry, Volume 33, Issue 8, Pages 649-657)

ZIELE: Vergleich der Freizeit- und Sexualaktivitäten von Trägern einer mittels zweier Implantate fixierten Unterkieferprothese und einer konventionellen Totalprothese.

METHODEN: Einhundertundzwei Probanden im Alter von 35-65 Jahren erhielten in einer randomisierten und kontrollierten klinischen Studie entweder eine UK-Overdenture, die von zwei Implantaten gehalten wurden (IOD; n=54) oder eine neue Unterkiefer-Vollprothese (CD; n=48).
Mittels einer Befragung nach den sozialen Auswirkungen wurde deren jeweiliger Einfluss auf soziale sowie sexuelle Aktivitäten bewertet, einschließlich das Vermeiden der Konversation, die Ablehnung von Einladungen, Vermeiden von Sport, das Gefühl des Unbehagens beim Küssen und bei sexuellen Beziehungen sowie die fehlende Festigkeit von Prothesen während solcher Aktivitäten.

Die Werte wurden auf kategorisierten Skalen zu Beginn und zwei Monate nach der Behandlung eingetragen. Die Verbundenheit der oralen Gesundheit mit der Lebensqualität wurde mit dem Oral Health Impact Profile (OHIP) gemessen.
Unter der Verwendung von Regressionsmodellen wurden Vergleiche zwischen und innerhalb der Gruppen ausgeführt. Bewertet wurde die Korrelation zwischen der OHIP-Wertung nach der Behandlung und der Auswirkungspunkte im Freizeit- und Sexualbereich.

ERGEBNISSE: Zwei Monate nach Einbringen der Prothese gab es in der IOD-Gruppe hinsichtlich der Festigkeit beim Essen, Sprechen, Küssen und Gähnen eine signifikante Verbesserung,
Die IOD Gruppe berichtete nach der Behandlung von einer signifikant geminderten Lockerheit als die CD Gruppe bei allen untersuchten Parametern (p<0,0001). Die IOD-Probanden fühlten sich beim Küssen sowie während sexueller Aktivität weniger unbehaglich als die CD-Probanden.
Die Korrelationen zwischen den den zwei Punktwertungen der Sexualaktivität (Unbehagen beim Küssen sowie bei sexuellen Beziehungen) und den OHIP-Skalen waren schwach.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Zahnlosigkeit hat einen negativen Einfluss auf das Sozial- und Sexualleben.Implantatfixierte Unterkieferprothesen bietet dabei eine größere Verbesserung des Wohlbefindens bei intimen Aktivitäten als eine neue konventionelle Totalprothese.

Fazit:
Implantologen sorgen für Erotik.

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 8. Februar 2009 )
 

 
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Re:Welches Implantatsystem?
15.05.13, 16:24 von Dr. Dr. B. Zahedi
aussenhex? branemark mark II wäre möglich.

Re:Welches Implantatsystem?
15.05.13, 16:22 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, gibt es einzelbilder? plattfporm-switching oder aussen-hex? die mittleren könnten biomet 3i sein.

Re:Um welches Implantatsystem handelt es sich?
15.05.13, 16:18 von Dr. Dr. B. Zahedi
hallo, gibt es ein einzelbild? platform-switching? könnte ein pit-easy, bio-horizon oder ocd biomedical sein.

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