Abstracts
| Curriculum Prophylaxe/professionelle Assistenz in der Implantologie: Start des curricularen Kompaktkurses f |
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Am 05. und 06. Oktober erfolgte im Düsseldorfer Hilton Hotel der
Startschuss für die neue DGZI-geprüfte Fortbildungsreihe für die
Assistenz in der zahnärztlichen Implantologie und Prophylaxe. Dazu
hatte das FUNDAMENTAL® Schulungszentrum, als Kooperations- und
Schulungspartner der DGZI, eingeladen. Eingebunden in die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e. V. (DGZI), begannen engagierte zahnärztliche Mitarbeiterinnen, unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Werner Götz (Zentrum für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde der Rheinischen Friederich-Wilhelms-Universität Bonn), mit dem ersten von vier Teilmodulen. Unter dem Aspekt, dass die implantologische und implantatprothetische Gesamtversorgung eines Patienten und dessen Betreuung immer vom gesamten Behandlungsteam abhängig ist, setzten sich die Teilnehmerinnen in diesem Teil mit theoretischen Grundlagen auseinander. Prof. Dr. Götz, Leiter der Abteilung für Oralbiologische Grundlagenforschung der medizinischen Fakultät Bonn, vertiefte zunächst in seinem rund dreistündigen Vortrag die anatomischen Grundlagen der dentalen Implantologie bevor er sich ausgewählten biologischen Grundlagen widmete. Orientiert an der geplanten prothetischen Rekonstruktion stellte er facettenreich die Zusammenhänge zwischen Diagnostik, Chirurgie, Risiken und Komplikationen sowie Ästhetik und Forensik dar. Anhand der Knochen- und Weichteilbiologie beleuchtete er die Bedeutung der Materialkompatibilität, der Implantateinheilung und –stabilität. Anschaulich dargestellt wurden die Risiken und Auswirkungen von Entzündungen auf den Heilungsprozess. Seine Ausführungen zur Alterszahnheilkunde (Gerostomatologie) trugen den demographischen Entwicklungen der Gesellschaft Rechnung und zeichneten auf der Grundlage aktueller Erhebungen ein realistisches Bild kommender Herausforderungen in der Implantologie. Ute Rabing, ZMF, setzte sich in ihren Referaten mit zielgruppenspezifischer „Kommunikation“ und dem „Notfallmanagement“ auseinandersetzen. In eingängiger Form erläuterte sie den Teilnehmerinnen kommunikative Verhaltensweisen und Techniken, die sich in der Patientenberatung und deren Unterstützung bewährt haben. Mit vielen Beispielen machte sie transparent, wie professionelle Kommunikation Patienten überzeugt, Patienten zu einer wirksamen Mitarbeit (Compliance) bewegt und diese an die Praxis bindet. Sie führte den Nachweis, dass Kommunikation nicht von der Fachkompetenz zu trennen und auch als Marketinginstrument zu verstehen ist. Im Rahmen des Notfallmanagements stellte Frau Rabing praxisnahe Fälle vor, die ein schnelles und professionelles Handeln des Praxisteams erforderlich machen. In Checklisten systematisierte Abläufe gewährleisten, dass in Ausnahmesituationen koordinierte Maßnahmen im Sinne einer optimalen Patientenversorgung getroffen werden. Sylvia Fresmann, DH, befasste sich in Ihren praxisbezogenen Vortragsteilen schwerpunktmäßig mit den professionellen Rahmenbedingungen für leistungsfähige Prophylaxekonzepte bei Implantatpatienten und mit dem bei dieser Patientengruppe besonders aktuellen Thema der „Mundhygiene“. Das Erfordernis einer möglichst umfassenden und qualitativ hochwertigen Aus- bzw. Fortbildung des Praxispersonals wurde von ihr besonders betont. Nur eine optimal informierte Fachkraft kann den Praxisinhaber wirkungsvoll unterstützen und entlasten. In Verbindung mit ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten kommt dies in letzter Konsequenz dem Patienten zu Gute, der in der Beratungs- und Behandlungssituation professionell betreut wird und ein Sicherheits- und Vertrauensgefühl entwickelt. Auf der Grundlage moderner diagnostischer Erhebungsmöglichkeiten wurden Risikoprofile vorgestellt, deren Aussagekraft miteinander verglichen und deren Bedeutung für die Behandlungsplanung anhand von praktischen Beispielen diskutiert. Hinweise über neue Geräte und Verfahren informierten die Teilnehmerinnen über den aktuellen Sachstand. Besonders interessiert wurden die praktischen Tipps und Argumentationshilfen für den Umgang mit schwierigen Patienten verfolgt, deren Mundhygieneverhalten zu oft den implantologischen Behandlungserfolg in Frage stellen. In diesem Kontext schlossen Informationen zu besonderen Hilfsmitteln und neuen Materialien für die Implantatreinigung in der Praxis und für zu Hause das Thema ab. Zum Abschluss des zweitägigen Moduls stellten sich die Teilnehmerinnen einer von allen mit Bravour bestandenen schriftlichen Lernzielkontrolle, in der die zuvor vermittelten theoretischen Grundlagen hinterfragt wurden. Das Folge-Modul 2 dieser vierteiligen curricularen Fortbildungsreihe für zahnärztliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen findet am 09. und 10. November im Fundamental Schulungscenter in Essen statt und befasst sich mit der Hygiene. Dieser wesentliche Qualifikationsteil behandelt Bereiche des MPG, einschlägige Rechtsvorschriften, die RKI-Richtlinien, Bereiche der Mikrobiologie und umfassende Hygienekonzepte. Weitere Informationen zu Buchungsfragen und Teilnahmebedingungen erhalten Sie vom FUNDAMENTAL® Schulungszentrum unter 0201 86864-0 oder unter www.fundamental.de |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Juni 2008 ) |
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- Brustimplantatskandal lässt auch über andere Medizinprodukte nachdenken.
- Frauen gehen wesentlich häufiger zur Zahnarzt-Kontrolle
- Es geht beides: Qualität sichern und Patientendaten schützen
- Pflanzenöl oder Mineralöl in Zahnpasta verbessert die Wirkung gegen Karies und Parodontitis
- Initiative Kiefergesundheit: Neue Aufgaben – neues Logo
ÄrzteForum
zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann
Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?
unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich (weiter...)
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