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Computergestützte Technologien in der Implantatchirurgie: ein systematisches Review
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Jung RE, Schneider D, Ganeles J, Wismeijer D, Zwahlen M, Hämmerle CH, Tahmaseb A
Journal: Int J Oral Maxillofac Implants. 2009; 24 Suppl(): 92-109.
Clinic od Fixed and Removable Prosthodontics, Center for Dental and Oral Medicine and Cranio-Maxillofacial Surgery, University of Zurich, Plattenstrasse 11, CH-8032 Zurich, Switzerland

ZWECK: Die Überprüfung der Veröffentlichungen bezüglich der Präzision sowie der klinischen Leistung von computertechnologischen Anwendungen in der Implantatchirurgie.

MATERIAL UND METHODEN: Es wurden elektronische und manuelle Literatursuchen durchgeführt, um Information über (1) die Präzision und (2) über die klinische Leistung von computer-assistierten Implantatsystemen zu sammeln.Zur Zusammenfassung der Präzisionsstudien wurde eine Meta-Regressionsanalyse durchgeführt. Die Verlust-/Komplikationsraten wurden unter Verwendung von Random-Effekt Poisson Regressionsmodellen durchgeführt, um zusammenfassende Schätzungen aus 12-monatigen Vergleichszahlen zu erhalten.

ERGEBNISSE: Neunundzwanzig verschiedene bildgestützte Navigationssysteme wurden mit einbezogen. Von 2.827 Artikeln wurden 13 klinische und 19 Präzisionsstudien in diese systematische Überprüfung mit einbezogen. Die Metaanalyse der Präzision (19 klinische und präklinische Studien) zeigte einen insgesamt durchschnittliche Abweichung von 0,74 mm (maximal 4,5 mm) am Eintrittspunkt in den Knochen und 0,85 mm am Apex (maximal 7,1 mm). Für die 5 eingeschlossenen klinischen Studien (insgesamt 506 Implantate) unter Verwendung von computer-assistierter Implantat-Zahnmedizin betrug die durchschnittliche Verlustrate 3,36% (0% bis 8,45%) nach einer Beobachtungsperiode von mindestens 12 Monaten. Bei 4,6% der behandelten Fälle wurde von intraoperativen Komplikationen berichtet; diese beinhalteten begrenzte interokklusale Abstände zur Durchführung einer navigierten Implantation, eingeschränkte primäre Implantatstabilität oder die Notwendigkeit für zusätzliche Knochenaufbaumassnahmen.

SCHLUSSFOLGERUNG: Es lagen verschiedene Evidenzlevel bei den Studien zur computer-assistierte Implantation zugrunde, welche hohe Implantatüberlebensraten nach nur 12 Monaten der Beobachtung in verschiedenen Indikationen und einem ordentlichem Maß an Präzision aufzeigten. Jedoch bedarf es zukünftiger langfristiger klinischer Daten, um die klinischen Indikationen zu identifizieren und zusätzliche Strahlendosen, Mühen und Kosten zu rechtfertigen, die mit der computer-assistierten Implantatchirurgie verbunden sind.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 10. Januar 2010 )
 

 
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18.12.11, 22:41 von Dr. Frank Maier
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