LogIn
Zerstörung des Zahns durch Karies
Lesezeichen auf FacebookLesezeichen auf TwitterLesezeichen auf Google
PDF Drucken E-Mail
Behandlungsablauf - Wann muss ein Zahn raus?

Ein kleines Loch im Zahn ist zwar nicht schön, aber es kann durch eine Füllungstherapie so gut wie vollständig behoben werden. Selbst bei größeren Löcher (kariösen Defekten) stehen der Zahnheilkunde mit Inlays oder Teilkronen/Kronen auch hier noch gute Möglichkeiten zur Verfügung, den Zahn in Form und Funktion dauerhaft wiederherzustellen.
Durch Karies (Zahnfäule) kann aber die Zahnkrone, der funktionelle, sichtbare Anteil des Zahns, derart zerstört werden, dass selbst Aufbaumassnahmen durch einen Wurzelstift/Füllung und Krone ( ) nicht mehr erfolgreich sind. Die Karies kann sogar noch weiter in die Tiefe vordringen und die Wurzel auflösen, was in der Regel ein eindeutiger Grund für die Entfernung dieses Zahnes darstellt. Auch wenn die Karies bei einem mehrwurzeligen Zahn den Zahnboden zum Kieferknochen hin durchdrungen hat, ist ein solcher Zahn meist nicht mehr zu erhalten.

Kariös zerstörte untere Schneidezähne. Restsubstanz für einen Erhalt nicht mehr ausreichend
Kariös zerstörte untere Schneidezähne. Restsubstanz für einen Erhalt nicht mehr ausreichend
karies3_small
Karies und Parodontis. Der äussere Zahn ist durch Füllung/Krone (Wurzelbehandlung?) wahrscheinlich noch zu retten.
karies5_small
Zahn 34 unter einer Krone durch Karies zerstört. Der Zahnersatz wird durch die Entfernung ebenfalls hinfällig.
 

Entfernung des Zahnes

Die Entfernung eines kariös zerstörten Zahnes ist nur einfach, wenn der Wurzelhalt nicht mehr ausgeprägt ( ) ist und der Restzahn eine stabile "Angriffsfläche" für den Ansatz einer Zange liefert. Ansonsten können Hebel (seitl. Druck auf den Restzahn mit Abstützung am Nachbarzahn) oder eingesetzt werden, um den Zahn möglichst knochenschonend (insbesondere für eine evtl. geplante Implantateinbringung) aus dem Kiefer zu entfernen.
Falls diese Verfahren nicht erfolgreich angewendet werden können, bleibt nur noch die Entfernung der Zahnwurzel durch eine Osteotomie, d.h. Eröffnung des Zahnfleisches und Abtragung des Knochens, bis eine der o.g. primären Methoden wieder erfolgversprechend angewendet werden kann.

Bedeutung für eine evtl. Implantatversorgung:

Implantate sind bei dieser Situation gut möglich, da in der Regel keine relevant Entzündung des Knochens vorliegt und auch das Knochenangebot meist noch sehr gut ist, es sei denn, die Zahnentfernung ist verlustreich (s.o.) für den Knochen verlaufen.
  • : empfiehlt sich durchaus bei einwurzeligen Zähnen
  • : möglich.
  • : sicherster Weg. Möglicher Knochenabbau und verlängerte Behandlungszeit sind zu akzeptieren.

<-zurück     weiter im Thema: Zahnentfernung wegen Parodontitis-> 
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 4. November 2011 )
 

 

Implantologen finden...

qualifizierte Spezialisten, mit implantate.com-Gewährleistung und -Preisgarantie in Ihrer Nähe (Deutschland, Österreich, Schweiz).
 

Wußten Sie schon, dass...

die eigentliche Implantation typischerweise kaum Schmerzen nach sich zieht, da die geschaffene Knochenwunde ja direkt mit dem gewebefreundlichen Implantat wieder versiegelt wird, quasi wie ein Pflaster? Allerdings sind Knochenentnahmestellen (für einen Knochenaufbau) in der Regel für ein paar Tage durchaus schmerzend. Mehr unter  Nach der Implantation: Schmerzen?
 
unabhängig, aktuell, wissenschaftlich dokumentiert
Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation  Wir sind veröffentlicht im  Web-Adressbuch für Deutschland 2011
Facebook Page: 118040804915055 Twitter: implantatecom