| Bedeutung keratinisierter Mukosa für die Prognose von Zahnimplantaten mit verschiedenen Oberflächen |
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Autor/Quelle: Chung DM, Oh TJ, Shotwell JL, Misch CE, Wang HL. (J Periodontol. 2006 Aug;77(8):1430-1435) Hintergrund: Der Bedarf an keratinisierter Mukosa (KM) oder fixierter, keratinisierter Mukosa (d.h. befestigter “attached” Mukosa [AM]) für die Prognose von osteointegrierten, enossären Zahnimplantaten ist umstritten. Der Zweck dieser Studie war die Untersuchung der Bedeutung von KM bei der Aufrechterhaltung von “root-form”-Zahnimplantaten mit verschiedenen Oberflächen. Methoden: Insgesamt wurden 339 enossäre Zahnimplantate, die seit mindestens 3 Jahren in 59 Patienten eingebracht waren, bewertet. Die Breite der KM und AM, des modifizierten Plaqueindex (mPI), des gingivalen Index (GI), modifizierten Blutungsindex (mBI), der Bohrtiefe (PD), und des durchschnittlichen, jährlichen Zahnverlustes (ABL) wurde klinisch und röntgenologisch von einem Blindprüfer gemessen. Auf den Werten der KM bzw. AM basierend, wurden die Implantate in folgende Kategorien eingeteilt: 1) KM <2 mm (KL); 2) KM >/=2 mm (KU); 3) AM <1 mm (AL); und 4) AM >/=1 mm (AU). Weiterhin wurden die Implantate in folgende vier Untergruppen, basierend auf deren Oberflächenkonfiguration, eingeteilt: 1) weiche Oberflächenimplantate (SI) mit KM <2 mm (SKL); 2) SI mit KM >/=2 mm (SKM); 3) Implantate mit rauer Oberfläche (RI) mit KM <2 mm (RKL); oder 4) RI mit KM >/=2 mm (RKM); oder 1) SI mit AM <1 mm (SAL); 2) SI mit AM >/=1 mm (SAM); 3) RI mit AM <1 mm (RAL); oder 4) RI mit AM >/=1 mm (RAM). Der Effekt der KM oder AM auf klinische Parameter wurde durch den Vergleich der verschiedenen KM/AM Gruppen bewertet. Zusätzlich wurde die Bedeutung der Präsenz von KM bei Implantat-Prothesentypen (d.h. festen gegenüber entfernbaren) sowie bei Implantat-Positionen (d.h. anterior gegenüber posterior) bewertet. Ergebnisse: Der Vergleich des ABL bei den vier Untergruppen in KM oder AM ergab keine signifikanten Unterschiede (P > 0,05). Ein jedoch statistisch signifikant höherer GI und mPI waren bei SKL oder SAL, verglichen mit den anderen drei Untergruppen (P<0,05), gegeben. GI und mPI waren signifikant höher bei KL (0,94 und 1,51) als KU (0,76 und 1,26) und höher bei AL (0,95 und 1,50) als bei AU (0,70 und 1,19) (P< 0,05). Der Unterschied des GI zwischen den posterioren Implantaten, mit oder ohne adäquater KM, war ebenso signifikant (P < 0,05). Schlussfolgerungen: Die Abwesenheit von adäquater KM oder AM in enossären Zahnimplantaten, insbesondere in posterioren Implantaten, wurde mit einer höheren Plaqueakkumulation und gingivaler Entzündung assoziiert, aber, ungeachtet ihrer Oberflächenkonfiguration, nicht mit verstärktem Knochenabbau (ABL). Randomisierte, kontrollierte klinische Tests sind notwendig, um die in dieser retrospektiven, klinischen Studie erhaltenen Ergebnisse zu bestätigen |
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zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
09.05.12, 09:46 von Borrmann
Ich würde jetzt auf Nummer "sicher" gehen. Als aller erstes AUFKLÄREN und DOKUMENTIEREN!! 1. Impl (weiter...)
Zweiteingriff nach fehlgeschlagenem Sinuslift?
08.05.12, 18:45 von ubauer
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, Anfang März berichtete ich von einer Impl.-Lockerung nach ext. (weiter...)
Re:Implantatsystem unbekannt -> Türkei
27.04.12, 15:55 von ZA Albrecht
Moin. Ohne unfreundlich klingen zu wollen - das wusste ich auch schon. Vielleicht frage ich (weiter...)
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