Abstracts
| BDIZ/EDI startet Implantat-Curriculum mit der Uni Köln |
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Um Implantologen „europafest“ zu machen und die Voraussetzungen für die
Zertifizierung nach den Richtlinien der EDA (European Dental
Association) zu schaffen, hat der BDIZ/EDI in Zusammenarbeit mit der
Universität zu Köln ein zweistufiges Curriculum Implantologie
entwickelt. Ab März 2004 startet diese Fortbildung an der Klinik und
Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Mund-, Kiefer- und
Plastische Gesichtschirurgie der Universität zu Köln. „Wir haben bei
der Entwicklung der Inhalte darauf geachtet, dass die Voraussetzungen
für den Erwerb des ’Tätigkeitsschwerpunkts Implantologie’ und darauf
aufbauend in einer weiteren Stufe für den Erwerb des ‚Spezialisten für
Implantologie der EDA’ abgedeckt werden“, so Christian Berger,
stellvertretender Vorsitzender des BDIZ/EDI, zu der Kooperation mit der
Universität, „ wir sind auch als Referenten beteiligt, um
berufspolitische und europäische Aspekte ebenso zu transportieren wie
die fachlichen Kenntnisse durch die Wissenschaft.“ Erstmals bei diesem
Curriculum und Fortbildungsprogramm werden mit praktischen Übungen an
Humanpräparaten die theoretischen Kursinhalte praxisnah vertieft.
Christian Berger: „Die Durchführung von Operationen an Präparaten ist
ein unschätzbarer Gewinn für die Tätigkeit in der zahnärztlichen
Praxis.“ Zahnärztliche Fortbildung ist wesentlicher Bestandteil einer patientengerechten Behandlung und ermöglicht dem Behandler, die jeweils wissenschaftlich anerkannten aktuellen Methoden bei seinen Patienten anzuwenden. Zwar verpflichtet schon die Berufsordnung zu regelmäßiger Fortbildung, gerade in der Implantologie ist es aber entscheidend wichtig, die speziell für die eigene Praxistätigkeit optimale Fortbildung auszuwählen. Ein kontinuierlicher Wissensaustausch zwischen der Praxis, der Wissenschaft und der Industrie unter Berücksichtigung der nationalen und europäischen Rahmenbedingungen ist ein wesentlicher Faktor für einen zukunftsstabilen Erfolg. Die Vielfalt der Fortbildungs-Angebote durch unterschiedliche Anbieter ist allerdings auch für Fortgeschrittene in dem Fachgebiet oft verwirrend. Deshalb hat sich der BDIZ/EDI entschlossen, zusammen mit einer der größten deutschen Universitätsklinik zu Köln ein Programm anzubieten, das aus Modulen besteht und ein Gleichgewicht aus praktischer Erfahrung, wissenschaftlicher Erkenntnis und sicherer Anwendung von Produkten bietet und das politische Umfeld ebenfalls beleuchtet. „Für die Wissensvermittlung sind dabei neben theoretischen Präsentationen auch praktische Demonstrationen und das eigene Erfahren bei den praktischen Übungen oder der Patientenbehandlung wichtig“, sagt Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zoeller, Direktor der Klinik und Poliklinik für Zahnärztliche Chirurgie und Mund-, Kiefer und Plastische Gesichtschirurgie, und weist auf Ziele und Inhalte hin: „Mit dem Curriculum des BDIZ/EDI an der Kölner Universität haben wir uns zum Ziel gesetzt, in 9 zweitägigen Kursen mit Hospitation und Supervision durch erfahrene Referenten alle notwendigen Themen praxisrelevant zu vermitteln. Nach erfolgreicher Hospitation und Supervision kann die Prüfung zum „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ abgelegt werden. Die Referenten sind seit Jahren nicht nur implantologisch tätig, sondern präsentieren die Unterrichtseinheiten mit Videos und Live-Patientendemonstrationen. Zu jedem Kurs wird ein praktischer Teil angeboten, in dem zumeist mit realitätsnahen Übungsmodellen oder Humanpräparaten an Stelle von den üblichen Kunststoffkiefern gearbeitet wird. Die Unterrichtseinheiten vermitteln immer die Zusammenhänge zwischen prothetischen und chirurgischen Gesichtspunkten, auch wenn sich die Hauptthemen auf die eine oder andere Fachrichtung konzentrieren.“ Durch eine begrenzte Teilnehmerzahl – darauf legten sowohl der BDIZ/EDI als auch das Kooperationsteam der Hochschule wert - ist der intensive Erfahrungsaustausch mit den Referenten gewährleistet.“ Fortbildungsprogramm 25./26.03.04 Grundlagen der zahnärztlichen Implantologie • Rechtliche Aspekte • Anatomie & Histologie • Praxismanagement • Patientenuntersuchung • Osseointegration/Kontraindikationen 22./23.04.04 Fallplanung und Diagnostik • Risikopatienten • Implantatauswahl • Indikationsrichtlinien BDIZ • Prothetische Planung • CT-basierte Implantation 13./14.05.04 Chirurgische Techniken • Implantatoberflächen • BoneCondensing • Sofortimplantation • Provisorische Versorgung 03./04.06.04 Prothetik • Bissregistrierung • Abdrucknahme • Einzelzahnversorgung, Brücken, Zahnloser Kiefer • Kombinierter ZE Sofortbelastung/Sofortversorgung 01./02.07.04 Augmentation 1 Regionaler Knochenaufbau • Biomechanik vs. Augmentation • Knochenersatzmaterial • Intraorale Knochenentnahme • Membrantechnik • Nervverlagerung • Sinuselevation 30.09./01.10.04 Augmentation 2 Knochenferntransplantation • Indikation und Vorgehen Beckenentnahme • Indikation, Vorgehen und Erfahrung Distraktion • Langzeitprovisorien 21./22.10.04 Weichgewebsmanagement • Ästhetik • Schnittführung • Bindegewebstransplantat bei der Insertion • Eröffnungstechniken • Vestibulumplastik 11./12.11.04 Recall • Periimplantitistherapie • Nachsorge • Implantate bei Parodontalerkrankungen • Komplikationen Nach Absprache: Hospitation/Supervision Abschluss-Prüfung Aufbauend auf diesem Programm werden pro Jahr vier Fortbildungsveranstaltungen mit Spezialthemen aus der zahnärztlichen Implantologie angeboten, die spezielle Kenntnisse in Praxis und Wissenschaft vertiefen. Durch die Absolvierung dieses Programms können die Voraussetzungen für die Ernennung zum „Spezialisten für Implantologie der EDA“ erlangt werden. Preis pro Unterrichtsblock 450,00 € plus 16% MwSt. Anmeldung und Information: BDIZ/EDI Curriculum an der Universität zu Köln Sekretaritat Frau Marina Riedl Klinik für MKG-Chirurgie Kerpener Str. 60 50931 Köln Telefon: 0221 478 5775 Telefax: 0221 478 5774 Geschäftsstelle BDIZ/EDI Sekretariat Frau Petra Schäfer "Curriculum" Am Kurpark 5 53177 Bonn Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können Fax: 0228 / 9359246 |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 20. Juni 2008 ) |
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- Brustimplantatskandal lässt auch über andere Medizinprodukte nachdenken.
- Frauen gehen wesentlich häufiger zur Zahnarzt-Kontrolle
- Es geht beides: Qualität sichern und Patientendaten schützen
- Pflanzenöl oder Mineralöl in Zahnpasta verbessert die Wirkung gegen Karies und Parodontitis
- Initiative Kiefergesundheit: Neue Aufgaben – neues Logo
ÄrzteForum
zum Implantologie-Forum für Ärzte/ZahnärzteRe:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann
Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?
unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich (weiter...)
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