LogIn
implantate.com arrow Abstracts arrow Allgemeinmedizinische Voraussetzungen und Behandlungen als Risikofaktoren für die Implantattherapie
Allgemeinmedizinische Voraussetzungen und Behandlungen als Risikofaktoren für die Implantattherapie
Lesezeichen auf FacebookLesezeichen auf TwitterLesezeichen auf Google
PDF Drucken E-Mail

Bornstein MM, Cionca N, Mombelli A
Department of Oral Surgery and Stomatology, School of Dental Medicine, Univerity of Bern, Freiburgstrasse 7, CH-3010 Bern, Switzerland.
Int J Oral Maxillofac Implants. 2009; 24 Suppl(): 12-27

ZWECK: Die Bewertung, ob systemische Krankheiten mit/ohne systemischer Medikation das Risiko eines Implantatversagens steigern und daher den Erfolg sowie die Überlebensraten von Zahnimplantaten mindern.

MATERIALIEN UND METHODEN: Es wurde eine Suche in den MEDLINE-Datenbanken vorgenommen, um Studien an Menschen zu finden, welche von erfolgreichen Implantationen bei Personen berichten, die mit osseointegrierten Zahnimplantaten behandelt wurden und bei denen zuvor zumindest eine der 12 systemischen Krankheiten diagnostiziert wurde.

ERGEBNISSE: Zu den meisten Bedingungen konnten keine Studien gefunden werden, die Patienten mit und ohne diese Bedingung in einem kontrollierten Fall vergleichen. Für die meisten systemischen Krankheiten existierten nur Fallberichte oder Fallserien, was zeigt, dass die Implantateinbringung, die Integration sowie die Funktion bei beeinträchtigten Patienten möglich ist. Hinsichtlich des Diabetes schloss die Heterogenität des Materials und die Methode des Datenberichts eine formale Meta-Analyse aus.
Eine eindeutige Tendenz bei Personen mit Diabetes zu höheren Verlustraten konnte nicht aufgezeigt werden. Die Daten aus Veröffentlichungen, welche von  Patienten mit Osteoporose berichteten, waren ebenso heterogen. Die Evidenz für eine Assoziation zwischen Osteoporose und Implantatverlust waren gering. Nichtsdestotrotz neigen einige Berichte zur Fokussierung auf die bei Patienten mit Osteoporose verwendeten Medikation, wobei orale Bisphosponate eher als potentieller Risikofaktor für eine Osteonekrose des Kiefers betrachtet werden, als die Osteoporose an sich als Risikofaktor für den Implantatverlust und die Überlebensrate.

SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Evidenzlevel, das auf absolute und relative Kontraindikatonen für die Implantatherapie aufgrund systemischer Krankheiten hinweist, ist gering. Studien, die Patienten mit sowie ohne die Bedingung in einem kontrollierten Setting verglichen, sind rar. Besonders zu Patienten mit manifestierter Osteoporose unter oraler Verabreichung von Bisphosphonaten werden prospektive kontrollierte Studien dringend benötigt.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 9. Februar 2010 )
 

 
Anzeige
Anzeige

ÄrzteForum

zum Implantologie-Forum für Ärzte/Zahnärzte

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 17:50 von Borrmann
Glaube ich auch, 3i mit Goldschraube. Gruss Borrmann

Re:unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:14 von dr.baetcher
Könnte Biomed 3i sein?

unbekanntes Implantatsystem
06.02.12, 15:09 von zahnkett
Hallo zusammen! brauche Hilfe bei der Identifikation des Implantatsystem! Über eure Hilfe würde ich mich  (weiter...)

RSS- Symbol Aktuelles für ZahnÄrzte
Aktuelle Fachinfos und wissensch. Updates.