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4. Internationales Wintersymposium 2009 der DGOI in Zürs
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Das 4. Wintersymposium der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) in Zürs am Arlberg war ein voller Erfolg. Mehr als 90 Teilnehmer erlebten vom 7. bis 14. Februar im Robinson Club Alpenrose implantologische Vorträge auf höchstem Niveau. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Georg H. Nentwig, Frankfurt aM, wurden insbesondere die Themen „Prothetische Konzepte und neue Technologien: Ein Update“ und „Mythos biologische Breite: Die Bedeutung der Weichgewebszone für den implantologischen Gesamterfolg“ diskutiert.

Zu den insgesamt 25 hochkarätigen Referenten gehörten namhafte Vertreter aus dem Bereich Hochschule und führende niedergelassene Implantologen. Sie vermittelten den Teilnehmern vor allem praxisrelevantes Wissen und führten mit ihnen einen aktiven und offenen Dialog. Entstanden ist dabei eine freundschaftliche und ungezwungene Art der kollegialen Begegnung, welche die Teilnehmer des Wintersymposiums besonders begeisterte.
 
Arbeitsabläufe und Richtlinien für den Praktiker
Zahlreiche wurden angesprochen: die Fallplanung, Keramik und Zirkonoxid in der Implantologie, Sofortbelastung und –versorgung, Augmentation sowie Weichgewebsmanagement und Ästhetik. Hierzu arbeiteten die Referenten für den Praktiker wichtige Richtlinien wie Arbeitsabläufe heraus und stellten jeweils Möglichkeiten für die Umsetzung in praxisnahe Konzepte vor. Insbesondere wurden zu den einzelnen Themengebieten die möglichen Indikationen, Kontraindikationen, Limitationen und Risiken diskutiert.
Im Bereich der Fallplanung ging es insbesondere um die dreidimensionale Diagnostik und das schablonennavigierte Operieren. Die Referenten lieferten Antworten auf die Fragen: DVT oder CT? Wie viel Sicherheit bringt das CT und in welchen Fällen ist es notwendig. Die Antworten lieferten klare Workflows für den Praktiker.
Ob die Zukunft weiß ist, wurde ebenfalls diskutiert. Zahlreiche Studien dokumentieren die Anwendung im Bereich der Suprakonstruktion und liefern genügend evidenzbasierte Daten. Hingegen stehen bisher Langzeiterfahrungswerte und ausreichendes Studienmaterial für die Anwendung von Zirkonoxid-Implantaten aus.
Sofort belasten, sofort versorgen – wie ist der Trend zu kürzeren Einheilzeiten zu beurteilen? Hier sprachen die Referenten vor allem die möglichen Indikationen, Kontraindikationen, Limitationen und Risiken an. Detailliert wurden die möglichen Workflows und Guidelines dargestellt: So ist der Trend zu einer frühzeitigen oder sofortigen Belastung zu erkennen. Der Knochen wird langsam progressiv adaptiert und an die neue Situation gewöhnt - vergleichbar mit der Knochenbruchheilung.
Weitere wichtige Themen waren „Weichgewebsmanagement und Ästhetik“ und Augmentation. Hier ging es vor allem um die Fragen: Autologer Knochen oder Ersatzmaterial? Und bei welchen Indikationen ist der Einsatz von Membranen angezeigt?
Neben den direkten fachlichen Themen lieferte das Symposium für die niedergelassenen Implantologen auch interessante Gedanken zum Patientengespräch, zur Abrechnung und zum Versicherungsrecht. Das angebotene Notfallseminar kam bei den Teilnehmern besonders gut an.
 
Zu den namhaften Referenten des 4. Internationalen Wintersymposiums 2009 gehörten:
Dr. Georg Bayer, Landsberg a.L., Dr. Fred Bergmann, Viernheim, Dr. Michael Claar, Kassel, Dr. Sven Görissen, Dr. Daniel Grubenau, Trier, Dr. Dr. Roman Haessler, Mainz, Dr. Marc Hausamen, München, Dr. Julia Kenter-Berg, Köln, Prof. Dr. Fouad Khoury, Olsberg, Dr. Axel Kirsch, Filderstadt, Dr. Frank Kornmann, Oppenheim, Dr. medic.stom. Henriette Lehner, *** Dr. Jochen Mellinghoff, Ulm, Dr. Barbara Nentwig, Oberursel, Prof. Dr. Georg H. Nentwig, Frankfurt a.M., Prof. (NYU) Ady Palti, *** Dr. Friedrich-Wilhelm Pape, Hagen, Dr. Markus Parschau, Buchholz i.d.N., Dr. Friedemann Petschelt, Lauf a.d. Peg., Dr. Wolfgang Sooß, Augsburg, ZTM Gerhard Stachulla, Augsburg, Diana Stattmüller, Viernheim, Dr. medic. stom. Marius Steigmann, Neckargmünd, Dr. Paul Weigl, Frankfurt a.M., Dr. Roland Török, Nürnberg, Martina Wiesemann, Velbert, Dr. Achim Wöhrle, Knittlingen, Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller, Köln.
 

 
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