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zum Patientenforumcomputerunterstütze Implantatplanung
16.05.12, 15:38 von Ulla
Meine private Zusatzversicherung, die lt. meinem Versicherungsvertrag bei Implantatbehandlung 85 (weiter...)
Re:Implantat - Scherereien
15.05.12, 23:22 von Jutta
Also da kann man ja eine Gänsehaut bekommen. Bist Du (weiter...)
Re:Klinik empfiehlt Langzeitprovisorium statt Implantaten
15.05.12, 20:56 von Gitta
Hallo Herr Dr. Zahedi, danke für Ihre Antwort. Ich habe (weiter...)
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| 15. Jahrestagung des DGI-Landesverbandes Berlin-Brandenburg Ausblick: Biologie, Stammzellen, DVT – und Seide |
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Viel Lob für die Arbeit des Landesverbandes Berlin-Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Implantologie / DGI gab es bei dessen 15. Jahrestagung am 4. und 5. März in Berlin – und damit auch für den Vorsitzenden Prof. Dr. Dr. Volker Strunz, der dem Landesverband seit seiner Gründung vorsteht. „Sie gehen an das Thema ‚kritische Auseinandersetzung mit dem Fach’ mit Selbstbewusstsein heran, dazu kann ich Ihnen nur gratulieren“, sagte BZÄK-Vizepräsident Dr. Dietmar Oesterreich in seinem Grußwort zur Eröffnung. Die Implantologie habe die Sichtweise der Zahnmedizin verändert, auch in diesem Fachgebiet stehe das präventionsorientierte Vorgehen im Vordergrund. Erwiesener medizinischer Nutzen der Verfahren zusammen mit einem für die Bevölkerung verträglichen Kostenverhältnis – hier appellierte er auch an die Industrie – sei zum Vorteil für die Patienten. Lob gab es auch von der „Mutter“: DGI-Präsident Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden betonte, dass die Landesverbände einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die DGI als Europas größter zahnmedizinischer Fachgesellschaft seien. Er gratulierte Prof. Strunz zur „hochwertigen Qualität des wissenschaftlichen Programms“ und sprach ihm großen Dank aus „für 15 Jahre erfolgreiches Engagement für die DGI ‚vor Ort’!“ Die DGI erweise sich auch über die Landesverbände als „ein Club von Freunden mit für jedermann transparenten Vereinsstrukturen.“ Zwischen OP-Tisch und Stammtisch Das Tagungsprogramm „Rückblick – Augenblick – Ausblick“ lieferte ein rundes Bild über die Entwicklung der Implantologie in Deutschland. Prof. Dr. Heiner Weber/Tübingen: In den Anfängen der Implantologie sei man stolz gewesen, dass ein Implantat überlebt habe, die Ästhetik habe noch keine Rolle gespielt. „Die ist allerdings leider auch heute noch manchem Kollegen eher egal – aber es ist ein Fehler, wenn der Patient nie wieder lachen will.“ Heute sei bei Einzelzahnersatz eindeutig das Implantat das Mittel der Wahl. Für die Zukunft der Implantologie sehe er ein Fortschreiten der biologischen Medizin, insbesondere bakterielle Diagnostik, präzise Speicheltests und bio-technologische Entwicklungen im Bereich der Oberflächen. Implantologie solle mit Augenmaß angewendet, Funktion, Ästhetik und Hygiene beachtet werden. Prof. Dr. Dr. Wilfried Wagner/Mainz stellte Präventionsaspekte in der Implantologie heraus: Einzelzahnersatz beispielsweise trage zum Strukturerhalt zahnloser Unterkiefer bei, auch eine Sofortversorgung könne bei der richtigen Patientenauswahl strukturerhaltend wirken. Einen Blick auf die Forschung warf Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen/Freiburg unter der Überschrift „Stammzellen für Augmentationen. Zwischen OP-Tisch und Stammtisch“. Bisher sei es eher ein Stammtisch-Thema, da noch nicht für Praxistauglichkeit evaluiert und bisher nicht in chairside-Verfahren nutzbar. Allerdings seien die Forschungsergebnisse durchaus ermutigend. Entwicklungen im Bereich des Knochenblocktransfers stellte Dr. Dr. Roland Streckbein/Limburg vor. Von den heute möglichen Knochentransplantaten mit Gefäßanschluss habe man früher nur träumen können. Die schlechte Nachricht: „Es gibt eine unübersehbare Menge an Vorgehensweisen heute.“ Die gute: „Bei einem erfahren Behandler funktionieren weitgehend alle gleich gut.“ Für die Zukunft erwarte er präfabrizierte alloplastische Anlagerungsplastiken mit ‚biologischem Düngemittel’ wie BMP oder Stammzellen. Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden/Kassel erinnerte an ein Verfahren aus früheren Jahren, das heute bei reduziertem Knochenangebot wieder eine große Zukunft habe: die Interpositionsosteoplastik zur vertikalen Augmentation, die dazu diene, den Knochen zu verlängern, um Implantaten einen besseren Halt zu verschaffen: „Eine patientenfreundliche Ästhetik ergibt sich bei diesem Vorgehen dann fast von selbst.“ Die Chirurgie müsse die Strukturen schaffen, die der Prothetik eine gute Startbasis bieten. Vielfalt von Biologie über DVT bis zur Seide Heute sei die Implantat-Überlebensrate die Meßlatte für den Behandlungserfolg, sagte Prof. Dr. Frank Schwarz/Düsseldorf, dabei spielten Infektionen wie Mukositis und Periimplantitis eine entscheidende Rolle. Vollständig regenerierte Defekte hätten ein geringeres Risiko für Periimplantitis. Ob das DVT die Zukunft der zahnärztlichen Radiologie bestimmt, war Thema des Beitrags von Dr. Edgar Hirsch/Leipzig. Erste 3D-Versuche habe es bereits 1990 gegeben, heute gebe es eine große Auswahl an Systemen auch als Kombigerät mit anderen bildgebenden Verfahren. Sein Ausblick: „In 10 Jahren gehört der Zugriff auf ein DVT zu einer gut sortierten Zahnarztpraxis – es muss aber nicht jeder ein Gerät in seiner Praxis haben. Das OPG bleibt Standarddiagnostik.“ Oralchirurgin Lena Alekian/Berlin beleuchtete das Thema Wurzelspitzenresektion. Das DVT erweise sich in kritischen Fällen als hilfreich: „35 % der apikalen Läsionen werden bei konventionellen Röntgenverfahren nicht erkannt.“ Der Misserfolg einer WSR sei aber vorprogrammiert, wenn die wahre Größe des Entzündungsprozesses vor Behandlungsbeginn nicht bekannt sei, zudem werde unnötig Knochen geopfert, der für eine möglicherweise anstehende Implantation gebraucht werde. Einen Blick in die Zukunft der Augmentation warf PD Dr. Dr. Ralf Smeets/Aachen: Heute sei man nicht nur Zahnarzt, sondern müsse auch Biologe sein, um die rund 100 verschiedenen Knochenersatzmaterialien beurteilen zu können. Insbesondere seien die Nebenwirkungen auf das Weichgewebe zu beachten: Die Blutversorgung der Zellen sei erfolgsentscheidend. Seiner Vision nach hängt die Zukunft der Augmentation an einem seidenen Faden: Als mögliche Alternative zur PerioChip-Technologie werde derzeit eine mit Zellen, Gewebe sowie Chlorhexidin beschichtete resorbierbare Seidenmembran zum Patent angemeldet. |
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die eigentliche Implantation typischerweise kaum Schmerzen nach sich zieht, da die geschaffene Knochenwunde ja direkt mit dem gewebefreundlichen Implantat wieder versiegelt wird, quasi wie ein Pflaster? Allerdings sind Knochenentnahmestellen (für einen Knochenaufbau) in der Regel für ein paar Tage durchaus schmerzend. Mehr unter Nach der Implantation: Schmerzen? |




